Der bescheidene Mann für hartnäckige Fälle

Seit 1983 setzt sich Klaus Waldschmidt für arbeitslose Jugendliche ein. Rund 150 jungen Menschen hat er zusammen mit dem von ihm gegründeten Verein Solidaritätsfonds Jugendarbeitslosigkeit e.V. in dieser Zeit zu einer Ausbildungs-stelle verholfen. Waldschmidt kümmert sich insbesondere um Jugendliche aus benachteiligten Familien, mit Migrations-hintergrund oder mit Lernschwierig-keiten. Ohne ihn hätten sie so gut wie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt.

An manchen Tagen ist der 70-Jährige Herforder bis zu zwölf Stunden unterwegs, um benachteiligte Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Das Wirken von Klaus Waldschmidt und seinen Mitstreitern beschränkt sich dabei nicht nur auf das Einwerben von Ausbildungsplätzen und die persönliche Betreuung von arbeitslosen Jugendlichen. Sehr eifrig sammelt Waldschmidt auch Spendengelder. Diese Gelder werden zusammen mit kirchlichen Mitteln verwendet, um in bestimmten Fällen auch einen Teil der Ausbildungskosten zu übernehmen.

Damit die Initiative und das Engagement von Klaus Waldschmidt auch in Zukunft Früchte trägt, hat er im Jahr 2006 die Stiftung Solidaritätsfonds Jugendarbeitslosigkeit gegründet und zwar als Treuhandstiftung unter dem Dach der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn. Die Form der Treuhandstiftung unter dem Dach der Caritas-Stiftung bietet alle steuerlichen Vorteile einer Stiftung und erspart zugleich die Verwaltungsarbeit. 


CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn

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